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„What goes up, must come down“ – Gesamtschule Hamminkeln gewinnt erneut zwei Geldpreise im Planspiel Börse

» Mittwoch von Christian Ströhl

Das Team „Hangover 3“, bestehend aus Julia Arping, Hannah Marie Kurzweg und Simeon Grotzki aus der neunten Jahrgangsstufe, erreichte den vierten Rang im Wettbewerb und gewann damit einen Geldpreis in Höhe von 75 €. Auch die aus dem diesjährigen ersten Abiturjahrgang stammenden Schüler Gabriel Özdemir und Lukas Winkel, die unter dem Teamnamen „Wirecard 2“ am Planspiel Börse teilnahmen, konnten mit dem fünften Platz im Wettbewerb ihr Taschengeld um insgesamt 50 € aufbessern.

Ein altes Börsenzitat beschreibt die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler in diesem Durchgang besonders treffend: „What goes up, must come down“.  Kurz nach Spielbeginn im September herrschte an den Aktienmärkten allseits große Euphorie, sodass beispielsweise der deutsche Leitindex DAX am 18.11.2021 sein Allzeithoch von 16.290 Punkten erreichte. Mit Entdeckung der Omikron-Variante des Corona-Virus im November legte sich jedoch die gute Stimmung und die Entwicklung an der Börse ging steil bergab. Gegen Ende des Spiels kamen zusätzlich politische Spannungen im Vorfeld des Krieges in der Ukraine hinzu, was die Aktienmärkte erneut stark belastete. Dennoch konnten zumindest die gewinnenden Teams ihr Startkapital seit Spielbeginn deutlich steigern.

Mit den Jugendlichen freut sich der betreuende Wirtschaftslehrer Daniel Langer: „Schon im letzten Jahr haben unsere Schülerinnen und Schüler mehrere Geldpreise gewonnen. Der wiederholte Wettbewerbserfolg unterstreicht deutlich den Stellenwert und die Qualität der ökonomischen Bildung an unserer Schule.  Auch wenn in diesem Jahr die Kursgewinne insgesamt kleiner waren, konnten unsere Schülerinnen und Schüler dennoch viel über die Börse lernen. Neben der Funktionsweise von Wertpapieren wurde ihnen diesmal besonders das Risiko des Handels mit Wertpapieren bewusst. Von diesen teils negativen Erfahrungen im Spiel profitieren unsere Schülerinnen und Schüler langfristig, da so ein reflektierter Umgang mit den Instrumenten des Finanzmarktes angestoßen wird. Dass es an der Börse nicht immer nur nach oben gehen kann, ist eine wichtige Erkenntnis! Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Spielrunde, an der die Jugendlichen wieder freiwillig teilnehmen können.“

(Daniel Langer)